Kennen Sie dieses Zeichen?

Im Chinesischen steht es für Krise. Die eine Hälfte des Zeichens steht für Gefahr, die andere für Chance.

Genau das charakterisiert jede Krise. Krisen sind Wendepunkte, sind einschneidende Ereignisse, abgründige Erkenntnisse und stets Entwicklungsprozesse. Sie beinhalten auch die Chance, den Blick zu weiten auf ungeahnte Ausblicke. Lernen Sie diese Möglichkeit zu nutzen und ihr Leben zu gestalten, statt ausschließlich zu leiden und Opfer innerer Ohnmacht zu bleiben.

Wie sehen Krisen aus?

1. Beispiel

Manchmal gehen bei einem Menschen Beziehungen wieder und wieder in die Brüche. Es scheint, man selbst wurde ausschließlich betrogen und belogen und das am laufenden Band. Immer dieselben falschen Liebhaber oder Partnerinnen. Irgendwann scheinen sich Vermutungen zu bestätigen: Die Menschen sind schlecht, gefährlich, rücksichtslos oder umgekehrt: Man selbst glaubt sich als Versager, nichts wert oder schlicht selbst schuld. Vielleicht hält man sich gar für beziehungsunfähig.

2. Beispiel

Da ist der erneute finanzielle Bankrott. Schulden erdrücken, Träume sind wiederholt zerbrochen. Die Zukunft wirkt düster. Vielleicht glaubt man nutzlos zu sein. Das Leben verliert scheinbar den Sinn. Düstere Gedanken beginnen im Kopf zu kreisen. Nicht mehr leben wollen… Nichts mehr spüren wollen… endlich Ruhe… Es scheint nichts mehr Schönes zu kommen. Wenn man so am Abgrund steht, wie soll man weitermachen?

3. Beispiel

Ein Unfall zerstört Ihre Lebensträume. Kein Wandern mehr. Berufsunfähigkeit. Die Beziehung wird schwieriger. Der Rollstuhl beschränkt von nun an scheinbar alles. Schmerzen erdrücken. Hoffnungslosigkeit führt zu sozialem Rückzug und Antriebslosigkeit.

Es ließen sich noch weitere Beispiele denken.

In jedem Falle sind solche Denkmuster gut nachvollziehbar. Sie sind leider nicht unbedingt hilfreich. Bewertungen wie …das wars jetzt… Ohnmachtsgedanken, Selbstaufgabe als Reaktionen auf Krisenhaftes, sie sind vorschnell und drängen in die Handlungslosigkeit…

Wie kann es besser werden?

Leichter kann es werden, wenn Sie die richtigen Fragen stellen und im Nachdenken genau gehört und gut begleitet werden. Vieles würde dann schon anders aussehen. Bedenken Sie: Ihre, jede Not, ist beachtenswert. Sie darf und muss ausgesprochen werden dürfen. Dies ist der erste Schritt, um über Ohnmacht hinauszuwachsen. Es ist ein Schritt in eine freudigere Lebensgestaltung und mehr Lebensqualität.

„“Ich bin ein ganz normalen Tag, ich bin so wie ein leeres Blatt, und nichts hat sich erledigt. […] Mein liebes Kind, ich bin die Bühne nur und nicht das Drama. Ich bin nicht wirklich die Gefahr. […]“

— die Sterne